Autismussensible Begleitung
Autistische Menschen brauchen keine Schablonen, sondern verständliche, verlässliche und anpassbare Unterstützung. Hier finden Sie vier Zugänge: schnelle Orientierung in Überlastungssituationen, grundlegende Informationen zu Therapie und Intervention, eine vertiefende Handreichung für Fachkräfte – und einen neuen Fachartikel zur Begutachtung im Rentenverfahren.
Autismussensible Begleitung beginnt mit einem Perspektivwechsel: Verhalten wird nicht vorschnell bewertet, sondern im Zusammenhang mit Reizverarbeitung, Kommunikation, Vorhersehbarkeit, Lebensgeschichte und individuellen Belastungsgrenzen verstanden. Die folgenden Seiten bündeln unterschiedliche Ebenen dieser Arbeit.
Erste Hilfe bei Überlastung
Eine praktische Orientierung für Situationen, in denen autistische Menschen in Overload, Meltdown oder Shutdown geraten.
- Reize senken
- Kommunikation vereinfachen
- Sicherheit und Erholung ermöglichen
Therapie und Intervention
Ein Überblick über mögliche Unterstützungsformen, ohne Autismus als etwas zu behandeln, das „wegtherapiert“ werden müsste.
- Psychotherapie und Ergotherapie
- Peer-Kontakt und Selbsthilfe
- Strategien für Alltag und Teilhabe
Autismussensible Pädagogik
Eine vertiefende Handreichung für Fachkräfte in Eingliederungshilfe, Wohnformen, Tagesstruktur und Beratung.
- Verhalten verstehen statt korrigieren
- Befähigen, ohne zu überfordern
- Methoden als Werkzeugkasten nutzen
Wenn das Gutachten die Behinderung nicht versteht
Methodische Fehler in psychiatrischen Erwerbsfähigkeitsgutachten bei Autismus und ADHS – für Gutachter, Anwälte und Reha-Fachkräfte.
- Maskierung als Begutachtungsfalle
- Vier wiederkehrende Fehlschlüsse
- Was eine tragfähige Begutachtung leisten müsste
Hinweis: Die vier Seiten ergänzen sich. Die Erste-Hilfe-Seite eignet sich besonders für akute Situationen, die Seite zu Therapie und Intervention für einen breiteren Überblick, die Handreichung zur autismussensiblen Pädagogik für die fachliche Vertiefung im pädagogischen Alltag – und der Fachartikel zur Begutachtung für alle, die mit Rentenverfahren, Leistungsbeurteilungen oder sozialrechtlichen Fragestellungen bei neurodivergenten Menschen zu tun haben.